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Junge Talente für die Druckindustrie von morgen

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Junge Talente für die Druckindustrie von morgen

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Verleihung der Förderpreise der Dr. Hans und Benno Bolza Stiftung

Würzburg, 22.02.2019 – Hohe Anerkennung für den wissenschaftlichen und technischen Nachwuchs: Die Dr. Hans und Benno Bolza Stiftung verlieh am 22. Februar 2019 ihren Förderpreis für Ingenieurwissenschaften. Den mit insgesamt 8.500 Euro dotierten Preis erhielten drei Absolventen der Bergischen Universität Wuppertal und der Technischen Universität München. Namensgeber der Stiftung sind die beiden Urenkel von Industriepionier Friedrich Koenig, der 1814 die erste mechanische Druckmaschine konstruiert und gebaut hat.

Glückliche Gesichter nach der Übergabe der diesjährigen Förderpreise der Dr. Hans und Benno Bolza Stiftung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Volker Lohweg, Mitglied des Kuratoriums, Dr. Christian Maas, Mitglied des Kuratoriums, Preisträger Dr. Daniel Bohn, Professor Dr.-Ing. Peter Urban, Preisträgerin Alesia Ivankovskaia, Dr. Thomas Leicht, Mitglied des Kuratoriums, Preisträgerin Charlotte Wendler, Jürgen Bode, Mitglied des Stiftungsvorstands, Professor Dr.-Ing. Markus Becherer, Claus Bolza-Schünemann, Vorsitzender des Stiftungsvorstands.

Den Preis für die beste Arbeit überreichte Stiftungsvorstand Claus Bolza-Schünemann an Dr. Daniel Bohn von der Bergischen Universität Wuppertal. Seine Dissertation beschreibt die Entwicklung einer lichtartunabhängigen Weißpunktanpassung für Proof-Prozesse. Das Stiftungskuratorium würdigte die methodische Herangehensweise der Arbeit, die Qualität der Ergebnisse sowie deren besondere Relevanz für die Druckindustrie. „Die Arbeit von Dr. Daniel Bohn hebt sich in Anspruch und Güte auch von anderen Dissertationen deutlich ab“, erklärte Laudator Prof. Dr. Volker Lohweg. Die Auszeichnung der zweitbesten Arbeit teilten sich Alesia Ivankovskaia und Charlotte Wendler von der Technischen Universität München. Die beiden Master-Absolventinnen behandeln in ihren Arbeiten „Fine-line and Multilayer Screen Printing of Sensor Electrodes“ und „Future Opportunities for Printed Electronics“ relevante Zukunftsthemen der Branche. Die Kuratoriumsmitglieder Dr. Christian Maas und Dr. Thomas Leicht lobten in ihrer Laudatio die gleichbleibend hohe Qualität der beiden Arbeiten.

Die beiden Namensgeber der Stiftung gehören zur Unternehmerfamilie Bolza, die seit dem 19. Jahrhundert die Führung des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer inne hat. Hans und Benno Bolza waren die Urenkel von Firmengründer Friedrich Koenig, Stiftungsvorstand Claus Bolza-Schünemann leitet den Konzern heute in sechster Generation. „Die über 200-jährige Entwicklung von Koenig & Bauer ist eine Geschichte von Pioniergeist, Mut und Innovationskraft“, erklärte Bolza-Schünemann an die Adresse der drei Preisträger. „Deshalb fördern wir gerne junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die durch ihre Forschungstätigkeit die Geschichte des Drucks fortschreiben.“

Mit dem jährlich ausgelobten Förderpreis würdigt die Dr. Hans und Benno Bolza Stiftung herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten des Maschinenbaus und der Elektrotechnik. Ihr Fokus richtet sich vor allem auf Arbeiten mit praktischem Bezug oder Anwendungsmöglichkeiten im Druckmaschinenbau und der Drucktechnik im grafischen Gewerbe.

Über die Dr. Hans und Benno Bolza Stiftung
Das Ziel der Dr. Hans und Benno Bolza Stiftung ist die Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses. Die Stiftung lobt seit 2000 unter ausgewählten Technischen Universitäten und Hochschulen einen Förderpreis für herausragende Studienarbeiten auf dem Gebiet des Maschinenbaus und der Elektrotechnik aus. Ihre Ursprünge reichen bis in das Jahr 1912 und gingen aus einer frühen Form des Ideenmanagements in der Druckmaschinenfabrik Koenig & Bauer hervor. Der Name erinnert an Hans und Benno Bolza, die beiden Urenkel von Friedrich Koenig, der Anfang des 19. Jahrhunderts die erste mechanische Schnellpresse konstruierte und mit seinem Geschäftspartner die Druckmaschinenfabrik Koenig & Bauer gründete.

Über Koenig & Bauer
Koenig & Bauer ist mit dem breitesten Produktprogramm der Branche der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt. Seit 200 Jahren unterstützt das Unternehmen die Drucker mit innovativer Technik, passgenauen Verfahren und vielfältigen Services. Das Portfolio reicht von Banknoten über Karton-, Folien-, Blech- und Glasverpackungen bis hin zum Bücher-, Display-, Kennzeichnungs-, Magazin-, Werbe- und Zeitungsdruck. Offset- und Flexodruck bei Bogen und Rolle, wasserloser Offset, Stahlstich-, Simultan- und Siebdruck oder digitaler Inkjetdruck – in fast allen Druckverfahren ist Koenig & Bauer zu Hause und häufig führend. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschafteten die ca. 5.600 hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit einen Jahresumsatz von über 1,2 Milliarden Euro.

Weitere Informationen unter https://www.koenig-bauer.com


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Autor

Michael Spinner-Just's picture

Michael Spinner-Just

Datum

2019-02-25 14:41

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