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Twitter und Zeitungen: Gar nicht so unterschiedlich?

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Twitter und Zeitungen: Gar nicht so unterschiedlich?

2014-05-20

Unachtet seiner Position als Social-Media-Riese hat Twitter mit Regionalzeitungen vieles gemein, so Joanna Geary, die bei Twitter für die Beziehungen zu den britischen Zeitungen zuständig ist. Als Teilnehmerin einer Gesprächsrunde zum Thema „Die Game Changer“ wird sie beim Weltkongress der Zeitungen sprechen, der vom 9. bis 11. Juni im norditalienischen Turin stattfindet.

„Zeitungen, insbesondere Regionalzeitungen, waren schon immer sehr nah an ihren Lesern dran und haben sich seit jeher für die Interessen ihrer Leserschaft eingesetzt – und das ist etwas, was sich sehr gut auf Twitter übertragen lässt“, so Geary. „Erfolgreiche Zeitungen und Printjournalisten sind oft auch mit Engagement und Authentizität auf Twitter aktiv.“

„Es ist ähnlich wie bei vielem im Nachrichtengeschäft – die Leute müssen einem vertrauen, wenn man möchte, dass sie einem ihre Story erzählen. Eigene Twitter-Aktivitäten bieten da eine ausgezeichnete Möglichkeit“, erklärte Geary kürzlich gegenüber dem World News Publishing Focus, dem Fachmagazin des Weltverbandes der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA).

Eine vor Kurzem von Twitter und der britischen Zeitungsmarketing-Gesellschaft Newsworks durchgeführte Erhebung zeigt, dass eine Mehrheit der 15 Millionen Twitter-User in Großbritannien Zeitungsmarken folgt und auch der Meinung ist, dass Twitter-Nachrichten durch eine anerkannte Zeitungsmarke gegengecheckt werden sollten. Betrachtet man überdies noch die vielfältigen Möglichkeiten, wie Twitter zur Berichterstattung beitragen kann, wird dessen Bedeutung für die Zeitungs- und Nachrichtenbranche klar deutlich.

Das vollständige Interview mit Joanna Geary ist (in englischer Sprache) abrufbar unter http://blog.wan-ifra.org/node/15053.

Die weiteren Teilnehmer der Themensession „Die Game Changer” beim Weltkongress der Zeitungen sind: Ken Doctor, Medienanalyst aus den USA; Kinsey Wilson, Executive Vice President bei National Public Radio in den USA; Eugen Russ, Verleger und Geschäftsführer von Russmedia in Österreich, sowie Gilles Raymond, CEO von Mobiles Republic in den USA.

Mehr als 1000 Verleger, Chefredakteure, Geschäftsführer, CEOs und andere Führungskräfte von Zeitungen und Nachrichtenanbietern werden in Turin zu dem vom Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) organisierten internationalen Branchentreffen erwartet. Das Gipfeltreffen der Zeitungsbranche umfasst den 66. Weltkongress der Zeitungen, das 21. World Editors Forum und das 24. World Advertising Forum. Die Konferenzveranstaltungen können mit mehr als 100 Referenten, vielfältigen Networking- und Rahmenprogramm-Angeboten, einer ergänzenden Ausstellung und vielem mehr aufwarten.

Noch besteht die Möglichkeit zur Anmeldung: umfassende Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter http://www.wan-ifra.org/torino2014

WAN-IFRA, mit Sitz in Paris, Frankreich, und Darmstadt, Deutschland, sowie Regionalbüros in Singapur und Indien, ist der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien und vertritt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und über 3000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern. Vorrangiges Ziel des Verbandes ist die Verteidigung und Förderung von Pressefreiheit, Qualitätsjournalismus und redaktioneller Integrität sowie die Entwicklung von erfolgreichen Geschäftsaktivitäten.

Auskunft erteilt: Larry Kilman, Secretary General, WAN-IFRA, 96 bis, rue Beaubourg, 75003 Paris, Frankreich. Tel.: +33 1 47 42 85 07. Fax: +33 1 42 78 92 33. Mobil: +33 6 10 28 97 36. E-Mail: larry.kilman@wan-ifra.org

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