World Association of Newspapers and News Publishers

Date

Thu - 17.05.2012


Interview mit Noel McEvoy, Wifag

Interview mit Noel McEvoy, Wifag

Article ID:

14011

IFRA Expo 2011

Noel McEvoy ist Director Sales and Projects bei WIFAG. In dem Interview, das im Vorfeld der IFRA Expo 2011 geführt wurde, äußert er sich u.a. zu den gegenwärtigen Trends im Zeitungsdruck und den aktuellen Entwicklungen bei Wifag.

WAN-IFRA: Was sind nach Ihrer Meinung die markantesten aktuellen Trends in der Zeitungsbranche?

Noel McEvoy: Die Hauptthends sind:

  • Die Konsolidierung in der Zeitungsindustrie wird fortgesetzt.
  • Der Kostendruck bleibt aufrechterhalten.
  • Betreiber von Druckmaschinen suchen neue Ideen für neue Produkte.
  • Das Interesse an Digitaldruck wachst.

 
WAN-IFRA: Welche Schwerpunkte setzt Ihr Unternehmen bei der diesjährigen IFRA Expo?

N. McEvoy:  Die Schwerpunkte in diesem Jahr sind:

1)     Das erweiterte Angebot im Bereich Zeitungsdruckmaschine

2)     Digitaldruck-Lösungen (für Buch- und Zeitungsdruck)

3)     Durchgängige Automationslösungen zur Werterhaltung und Wertsteigerung

 

WAN-IFRA: Bei der IFRA Expo im letzten Jahr präsentierte sich die Wifag als Service-Unternehmen. Welche Entwicklung hat Wifag seither genommen und wie positioniert sich das Unternehmen heute?

N. McEvoy:  WIFAG bietet Competitive Printing Solutions an und hat stark im Kerngeschäftsbereich Druck investiert. Im Frühjahr 2011 wurden Solna und Ekpac gekauft. Es gibt eine Anzahl neuer Entwicklungen und Lösungen in der Pipeline, die vielversprechend sind für die Zukunft.

 

WAN-IFRA: Welche wichtigen Bestellungen hat Wifag seit ihrer Umstrukturierung erhalten?

N. McEvoy:  Im Zeitungsbereich gngen Bestellungen für neue Anlagen und Ausbauten aus Indien, Spanien, Italien und der Schweiz ein. Mehrere Retrofits für bestehende Kunden wurden auch bestellt. Wir haben auch ein erstes Digitaldruck-Projekt mit einem Kunden begonnen.


WAN-IFRA: Wie hat sich der Erwerb von Solna auf das Angebotsportfolio an Zeitungsdruckmaschinen ausgewirkt? Werden die etablierten Baureihen fortgeführt?

N. McEvoy:  WIFAG hat seine Produktpalette stark erweitert und bietet wettbewerbsfähige Lösungen für die Druckindustrie an. Die Palette reicht von Einfach- bis zu Dreifachbreiten Zeitungsdruckmaschinen sowie Bücherdruckmaschinen. Die etablierten Baureihen sind weiterhin im Angebot.

Der traditionelle Schweizer Hersteller von großen Qualitäts-Rollenoffsetmaschinen hat eine Marktneuheit im digitalen Rollendruck zu bieten – ganz ohne Kooperationen. WIFAG zeigt den Weg in die Zukunft mit kostengünstigen Alternativen – auch für kleinere Auflagen und höchste Produktionsflexibilität.

Im Bereich Automation bietet WIFAG nun auch eine Reihe von Upgrades und Retrofits für bestehende Maschinen an. Damit produzieren unsere Kunden zeitgemäßer, kostengünstiger, effizienter und qualitativ hochwertiger. Mit den Regel- und Steuerungslösungen von WIFAG sind Kunden für die zweite Lebensphase der Maschine gut gerüstet.


WAN-IFRA: Bleiben die Standorte Schweiz und Schweden bestehen? Wird der schwedische Unternehmensbereich weiterhin unter dem Namen Solna firmieren?

N. McEvoy:  Die Integration der Solna wird vorangetrieben. Die beiden Standorte bleiben bis auf weiteres bestehen. Solna bleibt weiterhin eine wichtige Produktmarke.

 

WAN-IFRA: Wo werden neue Maschinen bzw. Komponenten zur Modernisierung oder Erweiterung bestehender Anlagen gefertigt?

N. McEvoy:  Gefertigt wird in der Schweiz, in Europa und Asien.


WAN-IFRA: Wie ist das Unternehmen heute personell ausgestattet?

N. McEvoy:  Die Belegschaft umfasst in Total ca. 120 Leute.

 

WAN-IFRA: Wie sehen die mittelfristigen Pläne der Wifag aus?

N. McEvoy:  Unser Ziel ist, neue Aufträge in allen Geschäftsbereichen zu erhalten.

Author

Charlotte Janischewski

Date

2011-10-13 15:20

Author information

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